Winkelbach

Backhaus mit Brunnen in Winkelbah

Fahrschule Winkelbach, die Informationsseite für Fahrschüler und Fahranfänger aus der Ortsgemeinde Winkelbach

Die Seite Fahrschule Winkelbach richtet sich an Fahrschüler und Fahranfänger aus der Ortsgemeinde Winkelbach, die auf der Suche nach einer passenden Fahrschule in der Nähe sind.

Denn nicht nur ein kurzer Weg zur Fahrschule spielt für den Führerscheinerwerb eine entscheidende Rolle, sondern auch die Fahrschule selbst, das Lernumfeld, die Fahrlehrer und auch die Schulungsfahrzeuge.

Deshalb möchten wir uns als Fahrschule Fred Müller in Hachenburg für die Ausbildung zum Erwerb des Führerscheins für Fahrschüler aus Winkelbach anbieten, sie finden uns in Hachenburg in der Bahnhofstraße 4.

Anmeldungen nehmen wir gerne montags und donnerstags ab 17.30 Uhr in der Fahrschule entgegen, oder telefonisch zu jeder Zeit unter der Rufnummer 0171-7324082.

Infos für Neubürger aus Winkelbach:

Winkelbach aus der Vogelperspektive

Winkelbach liegt südwestlich von Hachenburg im oberen Wiedtal.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Winkelbach kann nachweislich mit dem Datum 01. November 1262 festgestellt werden. Zeugnis dafür liefert eine heute auf der Freusburg bei Kirchen ausgestellte Urkunde, in welcher der Graf Gottfried von Sayn der Abtei Marienstatt Frondienste erlässt, die zuvor noch für ein Hofgut abverlangt wurden, welches im Besitz des Albert von Winkelbach war. Der Ursprung des Wortlautes Winkelbach dürfte wahrscheinlich in geografischen Gegebenheiten zu suchen sein, denn der Bachverlauf der Wied schlägt im Tal einen deutlichen Winkel. Eine Ableitung von Winkel und Bach hin zu Winkelbach wäre somit einfach und unstrittig nachvollziehbar.
1874 wurde das erste Backhaus im Bereich der heutigen Parkstraße errichtet. Nach dessen Abbruch war der Backes über einige Jahrzehnte in einem „Dorfgemeinschaftshaus“ gemeinsam mit der Feuerwehr, der öffentlichen Wäscherei und irgendwann auch einer für damalige Verhältnisse sehr modernen Gefrieranlage untergebracht. Der Backes wurde später dann fachmännisch abgebaut, zwischengelagert und schließlich nach eigenen Planungen im Zuge eines Dorferneuerungskonzeptes (1989) an der jetzigen Stelle samt Errichtung eines Trogbrunnens sowie Neuanlage des Dorfplatzes aufgebaut und im Jahr 1992 wieder in Betrieb genommen. Das ehemalige Wiegehaus am Dorfplatz wird als Mehrzweckgebäude genutzt.
Wie viele andere Kleinsiedlungen im Westerwald wurde der Ort hauptsächlich von der Landwirtschaft geprägt, was auch heute noch an einigen typischen Eindachhöfen zu erkennen ist. Leider wurde durch einen verheerenden Brand im Jahr 1902 nahezu der gesamte historische Ortskern mit seinen Fachwerkhäusern zerstört. Mit Bedacht vor weiteren Brandereignissen entstand danach zunächst die typische Baustruktur eines Straßendorfes (alter Ortskern) mit weiter auseinander stehenden Häusern. Bis heute jedoch vergrößerte sich der Ort auch in die Breite. Die nunmehr rund 250 Einwohner zählende Gemeinde Winkelbach wurde in den vergangenen zwei Jahrzehnten von vielen jungen Menschen zu ihrem Lebensmittelpunkt (“ihrer Heimat“) gewählt.
Geographisch ist Winkelbach dem oberen Wiedtal zuzuordnen. Die Gemarkung umfasst 134 Hektar, davon 42 Hektar Wald. Umgrenzt wird Winkelbach von den Gemarkungen der Gemeinden Höchstenbach, Welkenbach, Wahlrod und Hattert. Gut erschlossene Wander- und Radwege bieten Rastmöglichkeiten bei den Gastronomiebetrieben „Zum Eiskeller“ an der Bundesstraße 8 und der Krambergsmühle“ im Tal der Wied an der Kreisstraße 10 sowie an einer Schutzhütte in Richtung Marzauer Mühle.
In Winkelbach selbst hat sich eine Dorfgemeinschaft gebildet, welche die fest terminierten örtlichen Veranstaltungen wie die Maifeier, das Backesfest sowie einen Weihnachtsmarkt ausrichtet. Allesamt haben mittlerweile schon traditionellen Charakter und sind feste Bestandteile des dörflichen Lebens geworden, die auch über die Grenzen von Winkelbach hinaus bekannt sind und regen Zuspruch finden.

Die Gemeinde verfügt über einen öffentlichen Kinderspielplatz, einen Bolzplatz, ein Wanderwegenetz und eine Schutzhütte.
Sehenswert sind das Backhaus, der Brunnen auf dem Dorfplatz sowie die Wiedauen.

 

Text- und Bildquelle: VG Hachenburg